Geschäftsbericht 2021

westmünsterland: echt 'ne coole GegenD.

Für unseren Geschäftsbericht 2021 haben wir Menschen und Unternehmen hier in der Region besucht: Super, was alle zusammen auf die Beine stellen – CO2-neutral Roboter bauen, Teiche mit Stöpsel erfinden, Klima schützen und vieles mehr.

Lest selbst: Die volle Packung Westmünsterland gibt’s in unserem neuen Geschäftsbericht Wir. Wirkt. Oder – mit coolen Videoclips dazu – direkt hier auf standorthier.de

Viel Spaß!
VR-Bank Westmünsterland

Hier kannst du unseren Geschäftsbericht Runterladen:

Mut, Optimismus, Ideen und Gemeinsinn: Das sind wir hier im Westmünsterland. Und das wirkt! Unser Geschäftsbericht stellt Euch spannende Initiativen, engagierte Menschen und Unternehmen vor. Zusammen mit ihnen setzen auch wir als Bank vor Ort uns ein, um unsere Region zu stärken und eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.

Erfahrt mehr: Unseren Geschäftsbericht Wir. Wirkt. gibt es hier zum Gratis-Download.

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und hier kannst du direkt online weiterlesen:

Auf der Website standorthier.de findest Du alle Reportagen unseres Geschäftsberichts online – und zu vielen Themen zusätzliche Links, Bilderstrecken und Videoclips.

Einfach reinklicken und staunen.

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Landwirtschaft

Auf einem Biohof vermutet man glückliche Kühe. Und Bio macht auch den Bauern glücklicher, das ist zumindest bei Familie Potthoff in Velen so. Vor drei Jahren hat sie ihren konventionellen Milchviehbetrieb umgestellt – und auch dabei war ein bisschen Glück im Spiel.

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Hightech

Leitungsführungssysteme sind die Lebensadern eines Industrieroboters: Sie zu entwickeln und zu montieren, ist die Domäne von Becker Robotic in Dülmen. Außer mit Robotik kennt sich Inhaber Andries Broekhuijsen aber inzwischen auch mit Ökostromerzeugung aus – denn das CO₂-neutrale Energiekonzept für seinen 10.000 Quadratmeter großen Betrieb hat er selbst entwickelt.

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Freizeit

Garten boomt: Nicht erst der Lockdown hat gezeigt, wie gut es tut, sein eigenes Stückchen Grün zu haben. Das Gärtnern selbst hingegen ist längst nicht so beliebt. Deshalb wird Ansgar Büning gern mit „pflegeleichten“ Gärten beauftragt. Und da hat sein GaLaBau-Betrieb in Borken-Weseke einiges zu bieten.

Kleine Roboter

wir. wirkt.
und macht Robotik grüner!

Mitten im Westmünsterland werden Roboter zum Leben erweckt – bei Becker Robotic in Dülmen. Schau 60 Sekunden Video, dann weißt Du, wie. Ziemlich cool!

Noch cooler: Die ganze Firma läuft klimaneutral mit selbst erzeugtem Strom. Wie das funktioniert, lest Ihr in unserem neuen Geschäftsbericht Wir. Wirkt. Oder direkt hier auf standorthier.de

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VR-Bank Westmünsterland

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Leitungsführungssysteme sind die Lebensadern eines Industrieroboters: Sie zu entwickeln und zu montieren, ist die Domäne von Becker Robotic in Dülmen. Außer mit Robotik kennt sich Inhaber Andries Broekhuijsen aber inzwischen auch mit Ökostromerzeugung aus – denn das CO₂-neutrale Energiekonzept für seinen 10.000 Quadratmeter großen Betrieb hat er selbst entwickelt.

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Garten boomt: Nicht erst der Lockdown hat gezeigt, wie gut es tut, sein eigenes Stückchen Grün zu haben. Das Gärtnern selbst hingegen ist längst nicht so beliebt. Deshalb wird Ansgar Büning gern mit „pflegeleichten“ Gärten beauftragt. Und da hat sein GaLaBau-Betrieb in Borken-Weseke einiges zu bieten.

Geschäftsbericht

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GESCHÄFTLICHE ENTWICKLUNG 2020

STARK TROTZ PANDEMIE

Die gute wirtschaftliche Entwicklung der VR-Bank Westmünsterland eG setzte sich im Geschäftsjahr 2020 trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronapandemie dynamisch fort. Das gesamte Kundengeschäft legte um 410,4 Millionen Euro oder 7,4 Prozent auf rund 5,98 Milliarden Euro zu.

Die ausführliche Darstellung unseres vergangenen Geschäftsjahres finden Sie in unserem Lagebericht, den wir Ihnen hier als PDF zum Download zur Verfügung stellen.

Und wenn Ihnen die Einblicke auf dieser Website gefallen haben, laden Sie sich auch den Geschäftsbericht herunter: Dort lesen Sie mehr zu diesen und weiteren Themen!

DIE KOMPLETTVERSIONEN ALS PDF

BERICHTE ZUM DOWNLOAD:

VR-BANKerforum

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VR-BANKERFORUM

ZUSAMMEN-WIRKEN

Einmal jährlich kommt die ganze VR-Bank-Gruppe zusammen – ein Team aus rund 450 Menschen –, um gemeinsam neues Terrain zu erkunden. Mit Workshops, Diskussionen, Messeständen, Abteilungsrundgängen und einem großen Come-together zum Finale. 2020 war alles anders. Oder?

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VR-BANKerForum

Manchmal reicht Plan B nicht, sagen die Vorstandsassistentinnen Sophia Gröting und Marion Große Sunderhaus, die gemeinsam die jährlichen Mitarbeiter-Events konzipieren und organisieren, „manchmal braucht man auch Plan C und D.“ Nach dem DigiForum 2018 und dem Kreativ­Forum 2019 sollte beim VR-BANKerforum 2020 der Fokus auf dem „Wir“ liegen. Das Programm: in Workshops miteinander Ideen entwickeln, die das Unternehmensziel „Klimaneutral 2025“ voranbringen. Bei der digitalen Messewoche in die anderen Abteilungen und ihre Themen reinschnuppern. Kontakte pflegen, neue knüpfen – und den seit April amtierenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Düerkop näher kennenlernen. Das Konzept war rund und stand schon Anfang 2020.

Das Jahr nahm seinen Lauf … und mit ihm die Pandemie. Wie viel Kontakt würde im November möglich sein? Kaum vorherzusagen. Große Sunderhaus und Gröting recherchierten mög­liche Optionen, entwickelten alternative Formate, spannten Kolleginnen und Kollegen ein. Als der zweite Lockdown schon vor der Tür stand, traf sich die VR-Bank-Familie am 27. November trotzdem zum VR-BANKerforum – komplett digital. Nicht ohne technische Herausforderungen, aber mit Begeisterung, Neugier und riesengroßem Wir-Gefühl.

Auch Arbeit ist ein Stück Zuhaus, lebendig, mit vertrauten Menschen, immer neuen Aufgaben und Erfolgs­erlebnissen. Die Distanz im Home-Office hat das für viele spürbarer gemacht, auch in der VR-Bank. Vielleicht hat das digitale VR-BANKerforum deshalb noch viel mehr positives Feedback bekommen als die „realen“ Foren in den Vorjahren. Besonders die moderierte Diskussionsrunde
und die digitalen Treffen der Abteilungsteams mit den Vorständen schafften eine ganz besondere Nähe. Denn auch hier griff die Erfahrung der letzten Monate: Man kommt sich menschlich schneller näher, wenn man sich in kleiner Runde quasi aus dem eigenen Wohnzimmer heraus trifft. Da werden aus Kolleginnen und Kollegen Gäste – und man erlebt private Facetten, die früher unbekannt blieben.

Intensives Wir-Gefühl prägte auch die Workshops zum Thema Nachhaltigkeit in der VR-Bank: Die Fülle von Ideen und Vorschlägen – ob für einfache kleine oder ambitionierte große Maßnahmen – zeigt, dass ein achtsamerer Umgang mit den Lebensgrundlagen vielen in der VR-Bank auch ein ganz persönliches Anliegen ist. Hingucken, sich einbringen, mitmachen und 
zusammen wirken – das war auch 
hier das Erfolgsgeheimnis.

Interaktionsmöglichkeiten waren dem Organisationsteam bei der Planung besonders wichtig gewesen; mit Fragen und Kommentaren konnten sich alle jederzeit live einbringen. Mehr Flexibilität ermöglichte die digitale Durchführung ebenfalls. Alle Online-­Veranstaltungen standen im Nachgang als Aufzeichnung zur Verfügung, so dass man sich auch zeitversetzt einschalten oder interessante Passagen mehrfach ansehen konnte.

Zusammenhalt ist ein soziales Bedürfnis und eine starke Motivation, das hat das VR-BANKerforum gerade unter diesen Bedingungen deutlich gezeigt: In jedem „Ich“ steckt ein „Wir“. Deshalb funktioniert digitales Miteinander besser als gedacht. Deshalb wird im Home-Office genauso produktiv gearbeitet wie im Bankbüro – Verantwortung und Wir-Gefühl hören nicht an der Bürotür auf. Und so war das digitale VR-BANKerforum trotz aller Distanz eine ganz neue Erfahrung von Nähe.

Innovationen

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INNOVATIONEN

GEMEINSCHAFTS-ENTWICKLUNG

Wenn man aufhört, besser zu werden, ist man irgendwann auch nicht mehr gut: Innovation und Entwicklung sind für die VR-Bank Westmünsterland ein wichtiger Prozess. Wie läuft er ab, wo wird er eingesetzt – und zu welchen Neuerungen führt er?

Im Innovationsprozess der VR-Bank geht es nicht nur um neue Produkte, erklärt Lena Nelke, Projekt- und Innovationsmanagerin der VR-Bank Westmünsterland. „Innovation betrifft genauso Service-Angebote, organisa­torische Abläufe, interne Strukturen – und in gewisser Weise auch die Unter­nehmenskultur, denn um Dinge zu ändern, braucht man neue Denkansätze und Herangehensweisen.“

Was nicht klappt, hilft uns weiter, lautet, ganz plakativ formuliert, einer der Leitgedanken im Innovations­management. Denn was suboptimal läuft, zeigt auf, wo sich etwas verbessern lässt. Zu den Aufgaben des Innovationsmanagements gehört es auch, diesen Perspektivwechsel intern voranzubringen. Schließlich ist der Mensch evolutionär eher darauf geprägt, an Altbewährtem festzuhalten – genau das lähmt aber den Mut zum „kreativen Sprung“, mit dem neue Ideen ihren Anfang nehmen.

Innovation ist Teamwork: Je bunter und unterschiedlicher die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, desto breiter wird das Spektrum der Ideen, berichtet Nelke. Deshalb finden sich zu Innovationsworkshops stets Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Abteilungen zusammen: „So gibt es verschiedenste Perspektiven, Hintergründe und auch Persönlichkeitstypen.“ Zwischen sieben und zehn Personen ist die ideale Größe einer solchen Gruppe, dazu ein bis zwei Moderatoren.

Die Methodik, nach der gemeinsam an Innovationen gearbeitet wird, heißt Design Thinking. Aufgesetzt wurde diese fünfstufige Arbeitsweise in der Start-up-Szene, um Entwicklungs­prozesse agiler zu gestalten und langwierige, teure Irrwege zu vermeiden. Das gelingt durch eine konsequente Nutzerzentrierung: Im Entwicklungs­prozess werden schon sehr früh die­jenigen eingebunden, denen die Neuerung einmal dienen soll.

„Bei der Entwicklung von Produkten und Services sind das unsere Mit­glieder, Kundinnen und Kunden. Zwar entwickeln wir im Workshop Hypothesen darüber, welche Wünsche etwa junge Erwachsene an ihre Bank haben könnten“, sagt Nelke, „aber vor allem fragen wir sie selbst.“

Diese Entwicklungsarbeit im Dialog mit den Nutzern spart Zeit und potenziell auch Geld. Denn innoviert man stattdessen im Elfenbeinturm, stellt sich erst beim Produktlaunch heraus, ob die Neuheit tatsächlich den Bedarf trifft. Ein Design-Thinking-Workshop wurde auch eingesetzt, um den digitalen Check-In für die d.velop-Mitarbeiterfinanzierung zu entwickeln. „Darüber hinaus innovieren wir auch in Teams mit unseren Verbundpartnern“, sagt Nelke, „so haben wir in 2020 beispielsweise zwei neue Produkte mit der Union Investment auf die Beine gestellt.“

d.velop

Agil, schnell, nutzerzentriert: So gelang der VR-Bank jüngst die Entwicklung der digitalen Prozesskette zur Mitarbeiterbeteiligung der d.velop AG in Gescher.

Als 4.000 der begehrten Aktien seines nicht börsennotierten IT-Unternehmens frei wurden, wollte d.velop-Gründer und CAO (Chief Advisory Officer) Christoph Pliete diese seinen Mitarbei­terinnen und Mitarbeitern anbieten, steuergünstig und mit einem Zuschuss. 
Die Aktien wurden in Paketen à mindestens 20.000 Euro vergeben: Deshalb suchte Pliete einen Bankpartner, der seinen Beschäftigten nicht nur eine eventuelle Finanzierung anbieten, sondern auch eine komfortable digitale Lösung für deren Abwicklung zur Ver­fügung stellen konnte.

„Wir waren mit mehreren Banken im Gespräch, und die VR-Bank hat innerhalb kürzester Zeit eine Lösung entwickelt, die uns sofort überzeugt hat. Mit ihr war das digitale Onboarding für den Kredit in wenigen Minuten erledigt: einloggen, ein paar Daten eingeben, fertig“, zeigt sich Pliete beeindruckt. Matthias Entrup, Vorstandsmitglied der VR-Bank Westmünsterland eG, ergänzt: „Es ist einer unserer großen Vorzüge als Regionalbank, dass wir eigenverantwortlich und schnell handeln können. Dass wir dieses mit einem digitalen Prozess für ein IT-Unternehmen umsetzen konnten, freut uns sehr, weil wir diese Maßnahme rundum unterstützenswert finden und überdies mit der d.velop AG seit Jahren eine hervorragende Partnerschaft pflegen.“

INVVESTMünsterland

INVVESTMünsterland, die neue indi­viduelle Vermögensverwaltung aus der Region, hat die VR-Bank in nur vier Monaten gemeinsam mit der Union Investment entwickelt. INVVEST­Mün­ster­land ist ausgerichtet auf den Bedarf einer Klientel, die sich für den gezielten Auf- und Ausbau ihres Vermögens eine individuelle Anlagestrategie und professionelle Steuerung wünscht, ohne selbst dafür hohen Aufwand betreiben zu müssen. INVVESTMünsterland bietet eine verständliche Lösung mit einer individuell abgestimmten Mischung aus Risiko und Rendite­erwartung – basierend auf Investmentfonds, die von den regionalen Anlageexperten der VR-Bank Westmünsterland aktiv gesteuert werden und langfristig eine stabile Entwicklung erwar­ten. Eine individuelle Vermögensverwaltung für jedermann, in höchster Qualität: So geht nutzerzentrierte Innovation.

myFamilyFinance

Absolut nutzerzentriert ist auch myFamilyFinance – ein Projekt, bei dem die geballte Innovationskraft mehrerer Genossenschaftsbanken in ein eigens gegründetes FinTech Start-up floss. myFamilyFinance ist eine interaktive Finanz-App, entwickelt für die ganze Familie. Zur App gehört das digitale Sparschwein MyPiggy, ein Parade­­beispiel für das „Internet der Dinge“, das spielerisch, clever und interaktiv an Geld, Sparen und Wirtschaften heranführt. Kinder und Eltern nutzen es gemeinsam, um Taschengeld zu überweisen, Gut­haben zu verwalten und zu verfolgen, wie Sparziele immer näher rücken. Eltern bekommen mit myFamilyFinance außerdem aktuelle Tipps und Informationen rund um das Thema Familie und Finanzen. Eine zeitgemäße Innovation, die das tolle Gefühl erlebbar macht, seine Finanzen im Griff zu haben.

Nachhaltige Fonds

In genossenschaftlichem Teamwork mit der Union Investment hat die VR-Bank ihre beiden erfolgreichen Exklusivfonds zu den Produkten „VR Westmünsterland Aktiv Nachhaltig“ und „VR Westmünsterland Select Nachhaltig“ weiterentwickelt. Die Fonds investieren jetzt ausschließlich in Aktien, Anleihen, Geldmarktinstrumente, Rohstoffe und Währungen, die hinsichtlich ihrer ethischen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit ausgewählt wurden. Auch diese Innovation folgt dem Bedarf der Kundschaft. Denn immer mehr Anlegerinnen und Anleger wollen nachhaltig sinnvoll investieren – in gute Rendite mit gutem Gewissen.

Erfahren Sie mehr über unsere innovativen Produkte:

Die Broschüre zu INVVESTMünsterland, der professionellen Vermögensverwaltung für Jedermann, hier zum Download:
INVVESTMuensterland Broschuere

Gute Rendite und gutes Gewissen? Unsere nachhaltigen Fonds machen es möglich:
Fonds VR Westmuensterland Aktiv
Fonds VR Westmuensterland Select

Das clevere Tool für den schlauen Umgang mit Geld – und jede Menge Tipps für Eltern:

VR sieben.neun

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VR SIEBEN.NEUN

Gebaut fürs Teamwork

Der d.velop-Campus in Gescher ist ein inspirierendes Gelände für neues Arbeiten, mit Grünflächen, Kita, Begegnungsorten und Kantine direkt vor der Bürotür. Auch zwei Bereiche der VR-Bank Westmünsterland sind jetzt dort zu Hause – im nagelneuen Bürokomplex VR sieben.neun.

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VR sieben.neun

Als Standort ist Gescher für die VR-Bank Westmünsterland ideal: Der Ort liegt praktisch genau in der Mitte des Geschäftsgebiets. Zudem ist der d.velop-Campus ein Vorzeigeschauplatz der vitalen regionalen Wirtschaft. Initiiert von d.velop-Gründer Christoph Pliete, wächst das Gelände um immer mehr Gebäude, in denen sich vorzugsweise IT-Unternehmen, Start-ups und andere kreative Firmen mit innovativen Konzepten ansiedeln.

Die jüngsten Bauten auf dem Campus hat die VR-Westmünsterland Immobilien GmbH entwickelt: ein Riegel aus zwei Gebäuden mit jeweils drei Etagen, offenen, flexibel gestaltbaren Grundrissen und nachhaltiger Haustechnik. Strom und Wärme erzeugen eine Luftwärmepumpe und die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

VR sieben.neun heißt der Baukomplex, angelehnt an die Adresse Am Campus 7 - 9. Die beiden Erdgeschoss-Etagen nutzt die VR-Bank Westmünsterland selbst, hier sind jetzt das KundenServiceCenter (KSC) und das VR PrivateBanking zu Haus. Die anderen Etagen des Neubaus sind vermietet. Unter anderem ist hier ein Co-Working-Space für alle entstanden, die gelegentlich Austausch und Teamspirit suchen.

Das Team des KSC, welches Bankkundinnen und -kunden unkompliziert per Telefon, E-Mail, Chat oder Video unterstützt, hat mit dem Umzug endlich mehr Platz. Seine hilfreichen Services, die die Filialleistungen sinnvoll ergänzen, wurden schon vor der Pandemie 
sehr gut angenommen. Im Lockdown stiegen die Anfragen nochmals rapide an, so dass das Team inzwischen auf 13 Bankkaufleute angewachsen ist.

Auf der neuen Erdgeschossfläche in VR sieben.neun finden alle optimale Arbeitsbedingungen – und sollte das Team künftig noch weiter wachsen, ist hier Raum für Zukunft. Angetan ist das KSC-Team auch von der hervorragenden Breitbandanbindung auf dem Campus. Erstklassiger, digitaler Kundenservice beispielsweise über Video lässt sich eben nicht ohne eine stabile Internetverbindung leisten – auf dem Campus läuft’s.

Das VR Privatebanking ist eine Tür weiter eingezogen. Als „Kümmerer“ leisten hochqualifizierte Financial Planner hier im Tandem mit ihren Referentinnen die Finanzplanung und Vermögensverwaltung für anspruchsvolle Kundinnen und Kunden aus dem gesamten Münsterland. Die neuen Räume des unabhängig von der VR-Bank agierenden Teams überzeugen nicht nur durch ihr hochwertiges Interior-­Design, sondern auch durch eine bis ins Detail durchdachte Planung. Glaswände vermitteln Transparenz und Weitblick – 
Werte, die in der Philosophie des VR PrivateBanking ganz oben stehen. Der ovale Tisch in der zentralen Ro­tunde ist der Mittelpunkt der Etage. Hier kommt das Team zum Meeting zusammen, ist Platz für eine Plauderei mit Besucherinnen und Besuchern, und auf dem großen Flatscreen im Hintergrund sind die aktuellen Börsennachrichten stets im Blick. Die Beratungsräume und Büros selbst bieten Rückzugsmöglichkeiten für vertrauliche Gespräche: „Diese Räume sind schal­lgeschützt“, sagt Nicole Feierabend, Leiterin des Referentinnen-Teams im VR PrivateBanking, „dadurch ist abso­lute Diskretion gewährleistet.“

Wie ihr Team ist sie begeistert von den vielen Qualitäten des neuen Domizils. „Die Räume transportieren unseren Anspruch einer unabhängigen, exzellent qualifizierten Vermögens­beratung und schaffen den passenden Rahmen für unsere Kundinnen und Kunden wie für unsere Arbeit.“ Die Autonomie des Standorts spiegle die Unabhängigkeit, die zur DNA des VR PrivateBanking gehöre. Und der 
moderne Technologie­standort mitten im Westmünsterland vermittle den agilen, innovations­freudigen Charakter, der auch das VR PrivateBanking auszeichnet. Das perfekte Setting, um zu zeigen, wie Vermögensmanagement auf Westmünsterländisch geht: regional fest verwurzelt, innovativ und erfolgreich.

Hightech

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HIGHTECH

GRÜNE ROBOTER

Leitungsführungssysteme sind die Lebensadern eines Industrieroboters: Sie zu entwickeln und zu montieren, ist die Domäne von Becker Robotic in Dülmen. Außer mit Robotik kennt sich Inhaber Andries Broekhuijsen aber inzwischen auch mit Ökostromerzeugung aus – denn das CO₂-neutrale Energiekonzept für seinen 10.000 Quadratmeter großen Betrieb hat er selbst entwickelt.

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Becker Robotic

„Als gebürtiger Niederländer bin ich vermutlich besonders sensibel für Klimafolgen – es erwischt Holland zuerst, wenn der Meeresspiegel weiter steigt“, schmunzelt Broekhuijsen. Weil „allgemein viel zu viel geredet und zu wenig gehandelt wird“, hat er vor vier Jahren beschlossen, für sein Unternehmen die fossile Ära zu beenden und es künftig autark und CO₂-neutral mit selbst erzeugtem Ökostrom zu versorgen. Anlass war der Betriebsumzug seines Unternehmens auf das Gelände der ehemaligen St. Barbara-Kaserne – für dessen Umwandlung in Gewerbe­flächen Broekhuijsen mit einigen Mitstreitern der entscheidende Motor gewesen ist.

Mehrere tausend Stunden hat Broekhuijsen seither in das Projekt CO₂-­­Neutralität investiert. Weil er keinen Energieberater fand, der diese kom­plexe Aufgabe begleiten konnte, hat er sich selbst eingearbeitet in die technologischen Voraussetzungen der Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien. „Ich habe keine Grundlagen­forschung betrieben, sondern mir bewährte Methoden angeschaut – und versucht, sie möglichst clever zu kombinieren.“

Manche Ansätze musste Broekhuijsen wieder verwerfen. So wollte er ursprünglich Windkraft in sein Konzept einbeziehen, doch das scheiterte an den Auflagen. Außerdem hat er auf seinem Gelände inzwischen auch ein kleines Boutique-Hotel mit neun Apartment-Lofts errichtet, als Unterkunft für Mitarbeiter aus seinen weltweiten Niederlassungen, aber auch für jedermann: „Und so ein Windrad vorm Hotel, das geht nicht.“

Als Energie-Erzeuger kam letztendlich eine Photovoltaik-Anlage mit ca. 1 Megawatt peak (MWp) zum Tragen, montiert unter anderem auf einem 3.000 Quadratmeter großen Schleppdach des Werksgeländes. Das Energiekonzept sieht vor, dass 80 bis 90 Prozent des elektrischen Jahres­bedarfs vor Ort erzeugt werden. Die große Herausforderung ist allerdings nicht die Erzeugung, sondern die Speicherung des „selbstgemachten“ Stroms, denn der Ertrag der PV-Anlage schwankt nach Tages- und Jahreszeit. Vor kurzem ist ein werkseigener Trafo mit einer Leistung von 800 Kilovoltampere (kVA) installiert worden, seitdem sind Stromspitzen in der Energieerzeugung und -abnahme kein Thema mehr. Der Eigenverbrauch kann aber nur über leistungsfähige Stromspeicher gesteigert werden, deshalb reihen sich in den Kellerräumen der durchsanierten ehemaligen Kasernengebäude großformatige Batteriespeicheranlagen mit einer Speicherkapazität von 440 Kilowattstunden (kWh).

Genutzt wird der Strom effizient und mit findiger Technik. Die Heizung in der 5.000 Quadratmeter großen Produktionshalle etwa funktioniert mittels Betonkern-Aktivierung und einer reversiblen Wärmepumpe. So herrschen nicht nur im Winter angenehme Temperaturen, in den zunehmend heißeren Sommern kann die Halle über den Boden auch gekühlt werden. Alle Gabelstapler und ein Teil der Firmenflotte bei Becker fahren elektrisch, die LED-Beleuchtung wird tageslichtabhängig gesteuert, und auch in der Produktion selbst kommt der eigene Strom zum Einsatz. Jüngst wurde die letzte PV-Einheit samt Speicheranlage installiert, so dass als Nächstes nun von TÜV und DEKRA die Zertifizierung nach ISO 14064 abgenommen werden kann: CO₂-Neutralität.

Tesla und BMW, die zu den Becker-Kunden zählen, haben ihren Lieferanten die Testierung der klimaneutralen Produktion bereits ins Pflichtenheft geschrieben; weitere werden folgen, davon geht Broekhuijsen aus. Doch das ist nicht die einzige wirtschaftliche Überlegung, die ihn geleitet hat. Zwar hat er über eine Million Euro in sein Energiekonzept investiert, doch Becker Robotic wird jetzt auch rund 100.000 Euro Energiekosten im Jahr sparen. Haben sich die Anlagen amortisiert, wird das Unternehmen davon dauerhaft profitieren – und die Umwelt sowieso.

Entsprechend zufrieden und stolz ist Broekhuijsen auf seine klimaneutrale Firma. „Man fragt sich schon, warum das nicht jeder macht“, sagt er. Denn die Umsetzung, mit der er ausschließlich lokale Handwerksbetriebe beauftragt hat, lief absolut professionell und reibungslos – genau wie die Umstellung innerhalb des Unternehmens. „Unsere Partner und Auftragnehmer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben diese Entwicklung zu 100 Prozent unterstützt, befürwortet und mitgetragen. Diese gemeinsame Begeisterung, das Richtige zu tun, ist eine rundum tolles Sache“.

Landwirtschaft

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LANDWIRTSCHAFT

Wende auf der Weide

Auf einem Biohof vermutet man glückliche Kühe. Und Bio macht auch den Bauern glücklicher, das ist zumindest bei Familie Potthoff in Velen so. Vor drei Jahren hat sie ihren konventionellen Milchviehbetrieb umgestellt – und auch dabei war ein bisschen Glück im Spiel.

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Biohof Potthoff

Mit einer Radtour fing es an: Die führte Stefan Potthoffs Eltern zu einem Biohof – schon etliche Jahre vor der Betriebsübergabe an ihren Sohn. Ob das nicht eine Option für die Zukunft wäre, fragten sie Stefan zu Hause. Doch der winkte erstmal ab. „In meinem Agrarwirtschaftsstudium kamen wir alle aus konventionellen Betrieben, über Bio wurde da eher gefrotzelt.“ Doch dann fielen die Milchpreise immer tiefer, und es war klar, „das rechnet sich nur noch bei ständigem Wachstum, immer größer, immer mehr.“ Also setzte sich die Familie nochmal zusammen: Wenn man sowieso investieren muss, warum dann nicht in Qualität statt Masse? „Da habe ich angefangen, mich ernsthafter mit Bio auseinanderzusetzen – und dann einfach mal bei der regionalen Bio­molkerei angerufen.“

„Perfektes Timing“, sagt Potthoff heute, denn bei Söbbeke in Gronau-Epe war just Bedarf. Und dann ging es los. Langsam – denn bis Milch wirklich Biomilch ist, dauert es drei Jahre. Die Umstellung beginnt auf dem Feld, weil dort das Futter für die Kühe wächst. Laut Bioverordnung muss ein Betrieb seine Kühe vom eigenen Land versorgen können, ohne Zusatz von Kunstdünger. Damit bestimmt die verfügbare Fläche die Menge der Kühe. Ein Prinzip, das auch andersrum funktioniert: In der naturnahen Biohaltung gibt es kein 
Gülleproblem, nur den natürlichen Kreislauf vom Boden in die Kuh und zurück.

Zwei Jahre dauert die Flächenumstellung, erst dann „ist der ganze Dreck aus dem Boden raus“, so Potthoff. Finanziell ist das trotz EU-Förderung eine Durststrecke. Aber dann, als vollständig zertifizierter Biobetrieb, geht die Rechnung auch wirtschaftlich auf. 48 Cent gibt es für den Liter Biomilch, nur 31 Cent für konventionell erzeugte.

Die Kühe sind dieselben, doch ihr Leben hat sich deutlich verbessert – genau wie ihr Gesundheitszustand. Den offenen Boxenlaufstall, in dem sie den Winter über bleiben, haben Potthoffs um eine Auslauffläche erweitert. Und wenn im Frühjahr das Grün entwickelt ist, erlebt man, was Kühe glücklich macht. Die erste Frischgrünfütterung, der erste Gang auf die Weide: „Das ist Lebensfreude pur“, sagt Potthoff – für seine Familie gehört das zu den Highlights im Bauernjahr. Auch Lebensdauer und Gesundheitszustand der Tiere haben sich deutlich verbessert, obwohl im Biobetrieb keine Medikamente erlaubt sind. Statt mit Antibiotika behandelt Potthoff beispielsweise Euterentzündungen mit hochdosierten Knoblauchboli und ist immer wieder verblüfft über deren prompte Wirkung.

Digitalisierung ist auf dem Biohof ein wichtiges Instrument: Für jede Kuh kann Potthoff per Mausklick detaillierte Gesundheitsdaten abrufen, und auch die Qualität der Milch wird digital lückenlos gemessen und dokumentiert.

Mit Begeisterung berichtet Potthoff auch davon, dass seine Felder trotz des strengen Verbots von Pflanzenschutzmitteln nicht verkrauten. Spezielle Maschinen jäten den Boden GPS-gesteuert, und der Rotklee, der in der dreijährigen Fruchtfolge angebaut wird, liefert nicht nur eiweißreiches Grünfutter für die Kühe. „Der Klee beruhigt den Boden und legt die Unkräuter schlafen“, sagt Potthoff. Dieses Jahr beginnt er, unterstützt von einem anderen Biobauern, auch mit dem Anbau von Biogemüse: „Dafür nutzen wir eine unsere Flächen, die wir beregnen können. Damit uns die nicht für Grünfutter fehlt, stellt zum Ersatz gerade ein befreundeter Betrieb ein Feld auf Biofutteranbau für uns um.“

Solche natürlichen Kreisläufe sind das Prinzip der Biolandwirtschaft. Sie eröffnen den Betrieben neue Möglichkeiten der Kooperation, so dass kreative regionale Bio-Netzwerke entstehen. „Im Biobereich kann man klein anfangen, denn die Leute, Ideen und Möglichkeiten fliegen einem nur so zu. Das ist wie ein Raum, der plötzlich immer mehr Türen bekommt“, so Potthoff.

Glück war trotzdem im Spiel – denn für Biomilch braucht man auch Abnehmer. Seit 2015 hat Söbbeke nur einen neuen Bio-Milchviehbetrieb aufnehmen können – Potthoffs Anruf kam genau im richtigen Moment. Am Ende lebt eben auch ein Biobetrieb von der Nachfrage der Verbraucher: Deshalb entscheidet auch hier das „Wir“, wie viele Landwirte auf Bio umstellen können.

Nachhaltigkeit

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NACHHALTIGKEIT

Bettwäsche mit Verantwortung

Mit 650 Beschäftigten, fünf Standorten und mehr als 105.000 Quadratmetern Produktionsfläche ist die Bierbaum-Gruppe mit Hauptsitz in Borken europäischer Marktführer für Bettwäsche. Das Unternehmen nimmt seine Verantwortung für Nachhaltigkeit im System Textil sehr ernst – und arbeitet seit 2021 klimaneutral.

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Bierbaum-Gruppe
Was spart wieviel CO2? Die Maßnahmen der Bierbaum-Gruppe im Überblick.

Ob das textile Super-Siegel „Grüner Knopf“, das Siegel ÖkoTex 100 für laufend geprüfte Umweltverträglichkeit und ökologische Sicherheit, die ÖkoTex-­SteP-Zertifizierung für nachhaltige Herstellungsbedingungen oder das nachverfolgbare Produktlabel MADE IN GREEN by ÖkoTex: Die Bierbaum-­Unternehmensgruppe erfüllt die höchsten Standards textiler Verantwortung. Und das nicht nur, um ein Signal gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern zu setzen: „Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern Unternehmens­prinzip“, sagt Dr. Frank Bierbaum. Die Cousins Jan-Frederic Bierbaum und Dr. Frank Bierbaum führen das Familien­unternehmen in vierter Generation gemeinsam. Der Anspruch sei es, „First Mover“ zu sein, wenn es um die sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Gestaltung der textilen Wertschöpfungs­kette geht. Zu diesem Prozess gehört es auch, dass sich die Unternehmensgruppe dem Verhaltenskodex, dem „Code of Conduct“, der deutschen Textil- und Modeindustrie verpflichtet hat und mit dem eigenen „Leitfaden soziale und ökologische Verantwortung“ klare Abläufe und Verantwortungen zur Umsetzung dieser Handlungsrichtlinien formuliert.

Ausrüstung und Veredlung, Textildruck und Konfektionierung, Verpackung und Transportlogistik: Die Produktionsschritte an den Bierbaum-Standorten in Borken und Polen sind energie- und teils auch wasserintensiv. „Deshalb“, sagt Bierbaum, „nehmen wir Ressourcen­schutz und die Verringerung des CO₂-Footprints schon seit vielen Jahren sehr ernst.“

Seit dem Unternehmensumzug vom früheren Stammsitz an der Heidener Straße auf das ehemalige 3M-Gelände wurden mehrere Millionen Euro in verschiedenste Projekte zur CO₂-Reduzierung und zum nachhaltigen Umgang mit Wasser investiert. Allein das eigene Blockheizkraftwerk, mit dem bei Bierbaum Strom und Wärme erzeugt werden, senkt durch seine hohe Energie­effizienz den CO₂-Ausstoß jährlich um mehr als 5.000 Tonnen. Hinzu kommt eine Vielzahl weiterer großer und kleinerer Maßnahmen, die insgesamt weitere knapp 430 Tonnen CO₂ im Jahr einsparen. Um Ansatzpunkte für solche Maßnahmen auszumachen, Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, trifft sich regelmäßig das interne Energieteam aus zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie einem Mitglied der Geschäftsleitung. Zusätzlich hat Bierbaum eine Partnerschaft mit Climate­Partner geschlossen und unterstützt ein Klima­schutzprojekt im peruanischen Amazonasgebiet.

Gemein­same Anstrengung, die sich auszahlt: 2021 wurde Bierbaum erstmals als „Klimaneu­trales Unternehmen“ zertifiziert. Ein wichtiger Meilenstein, „aber unser Weg geht weiter“, sagt Dr. Bierbaum. Er und sein Cousin sind entschlossen, mit der Unternehmensgruppe weiter vorwegzugehen, um der gemeinsamen Verantwortung für einen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit nachzukommen. Beide hoffen, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher das auch tun – indem sie diesen Einsatz entsprechend wertschätzen und bei der Kaufentscheidung honorieren.

Wirtschaftsinitiativen

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WIRTSCHAFTSINITIATIVEN

Support your locals

Schon seit vielen Jahren gibt es die regionalen Wirtschaftsinitiativen IDU (Interessengemeinschaft Dülmener Unternehmen e. V.) und AIW (Aktive Unternehmen im Westmünsterland). Unabhängig und überparteilich engagieren sie sich für gemeinsame Anliegen und einen starken Standort.

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Andreas Brill, AIW Stadtlohn
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Klaus Göckener, IDU Dülmen

Vom Unternehmen mit mehreren hundert Beschäftigten über den mittelständischen Handwerksbetrieb bis zum Freiberufler sind die unterschiedlichsten Firmen im AIW vertreten: Über 230 Mitglieder zählt der Unternehmensverband, und alle eint der gemeinsame Standort Westmünsterland. Als der AIW 1992 gegründet wurde, geschah das aus dem Bedürfnis nach regionaler Vernetzung heraus: Die Unternehmen im Westmünsterland sind auf den verschiedensten Märkten unterwegs und pflegen teilweise Kontakte in aller Welt – was jedoch fehlte, war ein Netzwerk vor Ort. „Unser Ziel ist es, im Schulterschluss mit den Kommunen die Region stark und attraktiv zu machen“, sagt AIW-Geschäftsführer Andreas Brill.

Denn die Qualität eines Standorts hat auch direkten Einfluss auf den Erfolg der dort ansässigen Unternehmen. Das bezieht sich nicht nur auf naheliegende Bedürfnisse wie Gewerbeflächen oder gute Verkehrsanbindung. „Für viele unserer Mitgliedsunternehmen sind qualifizierte Fachkräfte ein existenzielles Thema.“ Finden diese und ihre Familien ein attraktives, lebenswertes Umfeld, in dem vom Freizeitwert über die Schullandschaft bis hin zum Immobilienangebot alles passt, gelingt es, gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Westmünsterland zu holen und zu binden. „Unsere Region hat unter anderem viele starke IT-Unternehmen, der Wettbewerb um entsprechende Kräfte ist besonders groß. Wenn solche High Potentials ins Berufsleben starten, zieht es sie meist erstmal in die großen Städte. Aber ab Anfang, Mitte 30, wenn die Familiengründung ansteht, haben wir gute Chancen, diese Menschen dauerhaft ins Westmünsterland zu holen.“ Weil Aspekte wie Nachhaltigkeit, ein grünes Umfeld und eine leistungsfähige digitale Infrastruktur dieser Generation besonders wichtig sind, decken sich die entsprechenden Bestrebungen der Kommunen mit denen der regionalen Wirtschaft. Mehr noch, sagt Brill: „Bei Themen wie Smart City haben die Top-­IT-Firmen der Region das Potenzial, die Digitalisierung in Kommunen, Schul- und Gesundheitswesen nachhaltig mit voranzutreiben.“ Deshalb engagiert sich der AIW dafür, Kommunen, Wirtschaftsförderung und Unternehmen bei diesen Themen zu vernetzen und an einen Tisch zu bringen. Auch Initiativen wie den Münsterland e. V. begrüßt Brill ausdrücklich: „Wir brauchen ein selbstbewusstes, reichweitenstarkes Regionalmarketing, damit die Welt erfährt, wie toll es hier ist. Der Westmünsterländer ist da für meinen Geschmack viel zu bescheiden!“

Jeden ersten Dienstag im Monat geht Klaus Göckener, der Vorsitzende der IDU, zum „Jour fixe“ im Dülmener Rathaus. Gemeinsam mit der Viktor GmbH, deren Ziel die Stärkung der Dülmener Innenstadt und ihres Einzelhandels ist, und dem Dülmen Marketing e. V. trifft er sich dort mit Bürgermeister Hövekamp am runden Tisch. „So einen regelmäßigen Austausch auf Augen­höhe gibt es in kaum einer anderen Stadt“, sagt Göckener, „die Runde ist sehr pragmatisch und produktiv, und wir haben gemeinsam und unbürokratisch schon viele gute Initiativen auf den Weg gebracht.“ Auch zu Corona-Zeiten bewies die enge Zusammenarbeit ihre Qualitäten: Innerhalb kürzester Zeit entstand mit vereinten Kräften die Plattform „lokal-at-home“. Im Kolpinghaus wurde ein Videostudio eingerichtet, aus dem seither die unterschiedlichsten Formate ins Internet übertragen werden. Biertasting mit dem Bürgermeister, Fitnessprogramm zum Mitmachen, kulturelle Darbietungen, virtuelle Cocktailpartys – und nicht zuletzt Live-Verkaufsaktionen des örtlichen Einzelhandels, für die ein IDU-Mitglied in Windeseile einen Onlineshop aufsetzte. Fast 8.000 Menschen klickten sich beim letzten Live-Shopping rein, und „über die Lastenradflotte eines unserer Mitglieder konnten die Bestellungen innerhalb von 24 Stunden in Dülmen ausgeliefert werden“.

Gemeinsam lässt sich was bewegen, das zeigt sich auch in den anderen Aktivitäten der IDU, etwa der jährlichen Azubimesse, die der Verein seit einigen Jahren gemeinsam mit der Agentur für Arbeit in Eigenregie veranstaltet. Denn auch in Dülmen ist der Fachkräfte­mangel ein großes Thema. Darüber hinaus beschäftigt die IDU-Mitglieder, dass es kaum Platz für Wachstum gibt: „Das ist ein super Standort hier, verkehrstechnisch optimal angebunden, mit offenen, gut ausgebildeten Leuten und einem tollen gemeinschaftlichen Zusammenhalt. Das ist für viele Unternehmen attraktiv, und auch von denen, die schon hier ansässig sind, würden etliche gern expandieren.“ Göckener bleibt im Sinne der IDU-Mitglieder mit dem Bürgermeister im Gespräch, jeden ersten Dienstag im Monat.

Austausch, Know-how und Netzwerken gehören jenseits des Engagements für aktuelle Themen bei der AIW wie bei der IDU zum zentralen Nutzen. Beim traditionellen Neujahrsempfang, bei Vorträgen mit inspirierenden Keynote-Speakern, Infoveranstaltungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen, bei Polit-­Talks, Business-Dinners und anderen Highlights des Jahresprogramms knüpfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Kontakte und vertiefen bestehende. Gerade die bunte Mischung quer durch die regionale Wirtschaft macht diese Treffen so interessant, sagt Brill, und Göckener ergänzt: „Es erstaunt immer wieder alle, wie viele spannende Firmen es hier gibt, von deren Existenz man ohne solche Gelegenheiten nie erfahren hätte.“ Klar, dass man, wo es passt, innerhalb dieser Gemeinschaft auch Aufträge vergibt oder gemein­same Projekte angeht. „Wir sind Unternehmerinnen und Unternehmer – wir wollen machen, am liebsten zusammen. Das ist unsere DNA.“

AIW & IDU

Hier geht’s zur Website des AIW: aiw.de

Hier geht’s zur Website der IDU: idu-duelmen.de

lokal at home

Das digitale Schaufenster für Dülmen, streamt fast täglich live – in der Mediathek finden sich viele weitere regionale Beiträge:
lokal-at-home.de