Wirtschaftsinitiativen

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WIRTSCHAFTSINITIATIVEN

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Schon seit vielen Jahren gibt es die regionalen Wirtschaftsinitiativen IDU (Interessengemeinschaft Dülmener Unternehmen e. V.) und AIW (Aktive Unternehmen im Westmünsterland). Unabhängig und überparteilich engagieren sie sich für gemeinsame Anliegen und einen starken Standort.

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Andreas Brill, AIW Stadtlohn
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Klaus Göckener, IDU Dülmen

Vom Unternehmen mit mehreren hundert Beschäftigten über den mittelständischen Handwerksbetrieb bis zum Freiberufler sind die unterschiedlichsten Firmen im AIW vertreten: Über 230 Mitglieder zählt der Unternehmensverband, und alle eint der gemeinsame Standort Westmünsterland. Als der AIW 1992 gegründet wurde, geschah das aus dem Bedürfnis nach regionaler Vernetzung heraus: Die Unternehmen im Westmünsterland sind auf den verschiedensten Märkten unterwegs und pflegen teilweise Kontakte in aller Welt – was jedoch fehlte, war ein Netzwerk vor Ort. „Unser Ziel ist es, im Schulterschluss mit den Kommunen die Region stark und attraktiv zu machen“, sagt AIW-Geschäftsführer Andreas Brill.

Denn die Qualität eines Standorts hat auch direkten Einfluss auf den Erfolg der dort ansässigen Unternehmen. Das bezieht sich nicht nur auf naheliegende Bedürfnisse wie Gewerbeflächen oder gute Verkehrsanbindung. „Für viele unserer Mitgliedsunternehmen sind qualifizierte Fachkräfte ein existenzielles Thema.“ Finden diese und ihre Familien ein attraktives, lebenswertes Umfeld, in dem vom Freizeitwert über die Schullandschaft bis hin zum Immobilienangebot alles passt, gelingt es, gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Westmünsterland zu holen und zu binden. „Unsere Region hat unter anderem viele starke IT-Unternehmen, der Wettbewerb um entsprechende Kräfte ist besonders groß. Wenn solche High Potentials ins Berufsleben starten, zieht es sie meist erstmal in die großen Städte. Aber ab Anfang, Mitte 30, wenn die Familiengründung ansteht, haben wir gute Chancen, diese Menschen dauerhaft ins Westmünsterland zu holen.“ Weil Aspekte wie Nachhaltigkeit, ein grünes Umfeld und eine leistungsfähige digitale Infrastruktur dieser Generation besonders wichtig sind, decken sich die entsprechenden Bestrebungen der Kommunen mit denen der regionalen Wirtschaft. Mehr noch, sagt Brill: „Bei Themen wie Smart City haben die Top-­IT-Firmen der Region das Potenzial, die Digitalisierung in Kommunen, Schul- und Gesundheitswesen nachhaltig mit voranzutreiben.“ Deshalb engagiert sich der AIW dafür, Kommunen, Wirtschaftsförderung und Unternehmen bei diesen Themen zu vernetzen und an einen Tisch zu bringen. Auch Initiativen wie den Münsterland e. V. begrüßt Brill ausdrücklich: „Wir brauchen ein selbstbewusstes, reichweitenstarkes Regionalmarketing, damit die Welt erfährt, wie toll es hier ist. Der Westmünsterländer ist da für meinen Geschmack viel zu bescheiden!“

Jeden ersten Dienstag im Monat geht Klaus Göckener, der Vorsitzende der IDU, zum „Jour fixe“ im Dülmener Rathaus. Gemeinsam mit der Viktor GmbH, deren Ziel die Stärkung der Dülmener Innenstadt und ihres Einzelhandels ist, und dem Dülmen Marketing e. V. trifft er sich dort mit Bürgermeister Hövekamp am runden Tisch. „So einen regelmäßigen Austausch auf Augen­höhe gibt es in kaum einer anderen Stadt“, sagt Göckener, „die Runde ist sehr pragmatisch und produktiv, und wir haben gemeinsam und unbürokratisch schon viele gute Initiativen auf den Weg gebracht.“ Auch zu Corona-Zeiten bewies die enge Zusammenarbeit ihre Qualitäten: Innerhalb kürzester Zeit entstand mit vereinten Kräften die Plattform „lokal-at-home“. Im Kolpinghaus wurde ein Videostudio eingerichtet, aus dem seither die unterschiedlichsten Formate ins Internet übertragen werden. Biertasting mit dem Bürgermeister, Fitnessprogramm zum Mitmachen, kulturelle Darbietungen, virtuelle Cocktailpartys – und nicht zuletzt Live-Verkaufsaktionen des örtlichen Einzelhandels, für die ein IDU-Mitglied in Windeseile einen Onlineshop aufsetzte. Fast 8.000 Menschen klickten sich beim letzten Live-Shopping rein, und „über die Lastenradflotte eines unserer Mitglieder konnten die Bestellungen innerhalb von 24 Stunden in Dülmen ausgeliefert werden“.

Gemeinsam lässt sich was bewegen, das zeigt sich auch in den anderen Aktivitäten der IDU, etwa der jährlichen Azubimesse, die der Verein seit einigen Jahren gemeinsam mit der Agentur für Arbeit in Eigenregie veranstaltet. Denn auch in Dülmen ist der Fachkräfte­mangel ein großes Thema. Darüber hinaus beschäftigt die IDU-Mitglieder, dass es kaum Platz für Wachstum gibt: „Das ist ein super Standort hier, verkehrstechnisch optimal angebunden, mit offenen, gut ausgebildeten Leuten und einem tollen gemeinschaftlichen Zusammenhalt. Das ist für viele Unternehmen attraktiv, und auch von denen, die schon hier ansässig sind, würden etliche gern expandieren.“ Göckener bleibt im Sinne der IDU-Mitglieder mit dem Bürgermeister im Gespräch, jeden ersten Dienstag im Monat.

Austausch, Know-how und Netzwerken gehören jenseits des Engagements für aktuelle Themen bei der AIW wie bei der IDU zum zentralen Nutzen. Beim traditionellen Neujahrsempfang, bei Vorträgen mit inspirierenden Keynote-Speakern, Infoveranstaltungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen, bei Polit-­Talks, Business-Dinners und anderen Highlights des Jahresprogramms knüpfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Kontakte und vertiefen bestehende. Gerade die bunte Mischung quer durch die regionale Wirtschaft macht diese Treffen so interessant, sagt Brill, und Göckener ergänzt: „Es erstaunt immer wieder alle, wie viele spannende Firmen es hier gibt, von deren Existenz man ohne solche Gelegenheiten nie erfahren hätte.“ Klar, dass man, wo es passt, innerhalb dieser Gemeinschaft auch Aufträge vergibt oder gemein­same Projekte angeht. „Wir sind Unternehmerinnen und Unternehmer – wir wollen machen, am liebsten zusammen. Das ist unsere DNA.“

AIW & IDU

Hier geht’s zur Website des AIW: aiw.de

Hier geht’s zur Website der IDU: idu-duelmen.de

lokal at home

Das digitale Schaufenster für Dülmen, streamt fast täglich live – in der Mediathek finden sich viele weitere regionale Beiträge:
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