Landwirtschaft

9953_landwirtschaft_header_1900
LANDWIRTSCHAFT

DIE SUPERHERDEN-MACHER

Wie unsere Bank ist auch die Rinder-Union West (RUW) eine Genossenschaft: Im April 1993 entstand sie als Zusammenschluss von 15 zuvor selbständigen Organisationen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Ihr Geschäftsgegenstand: Rinderzucht, Besamung und Zuchtrindvermarktung. Ihr Geschäftsziel: den 8.000 aktiven Mitgliedern, allesamt landwirtschaftliche Milchwirtschaftsbetriebe, in einem globalisierten Markt unter hohem Wettbewerbs- und Kostendruck optimale Unterstützung zu geben.

Flächen- und zahlenmäßig ist die RUW eine der größten Rinderzuchtorganisationen in Deutschland. Zudem ist sie die einzige Genossenschaft auf dem Gebiet der Rinderzucht, die über drei Bundesländer hinweg arbeitet. In der jüngst neu erbauten Besamungsstation in Borken steht der Stolz der RUW: eine Armada ausgewählter Zuchtbullen, deren Erbmaterial auf den Mitgliedshöfen zum gezielten Aufbau leistungsfähiger und gesunder Milchviehherden genutzt wird. Die gezielte Anpaarung besonders leistungsfähiger Rinder ist schon seit den 1950er Jahren ein Standard in der Rinderhaltung. Doch erst nach der Jahrtausendwende wurde die gezielte genomische Selektion möglich.

Dies war einer der drei Faktoren, die die Arbeit der RUW revolutioniert haben – und kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn die Landwirtschaft steht in einem enormen, weltweiten Wettbewerb. Zugleich verschärfen sich die gesetzlichen Auflagen ebenso wie die Erwartungen der Gesellschaft. Rahmenbedingungen, die den Betrieben nur zwei Alternativen lassen, berichtet RUW-Geschäftsführer Dr. Michael Steinmann: wachsen – oder weichen. In den Videos berichtet er über die Arbeit der RUW, Chancen und Grenzen der Zucht und gibt Einblicke in eine Branche im Balanceakt zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und gesellschaftlicher Erwartung.

Landwirtschaft im Wandel
Zucht ohne Zufall
Eine digitale Zukunftsvision